
Bonn brüllt nicht.
BBonn brüllt nicht.
Bonns Identität wird von zwei Giganten geprägt: Ludwig van Beethoven, der 1770 hier geboren wurde, und der Nachkriegsteilung Deutschlands, die diese ruhige Universitätsstadt ins weltpolitische Rampenlicht rückte. Als die Hauptstadt in den 1990er Jahren nach Osten zog, erfand sich Bonn neu. Das ehemalige Regierungsviertel wurde zum Campus internationaler Organisationen, während die 200 Jahre alte Universität die Stadt demografisch jung, progressiv und intellektuell hält.
Für Erstbesucher, die sofortigen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Einkaufsmöglichkeiten und historischen Sehenswürdigkeiten wünschen. Der Nachteil: Es fehlt der lokale Wohncharakter, und nach den Geschäftszeiten wird es ruhig.
Der Fußgängerbereich im Herzen der Stadt mit historischen Plätzen, Einzelhandelsgeschäften und wichtigen Sehenswürdigkeiten.
Where to stay — Traditional hotels and modern business chains near the main station.
Für Jüngere Reisende und Nachtschwärmer. Der Nachteil ist, dass es an Wochenendnächten laut sein kann und während der Kirschblütenzeit im Frühling extrem überfüllt ist.
Ein dichtes Netz schmaler Gassen mit Studentenkneipen, unabhängigen Cafés und historischen Stadthäusern.
Where to stay — Boutique-Pensionen und unabhängige Hostels.
Für Architekturinteressierte und jene, die ein ruhiges, lokales Nachbarschaftsgefühl suchen. Der Nachteil: Die Restaurants sind teurer und der Weg zu den zentralen Sehenswürdigkeiten ist länger.
Ein gehobenes, grünes Wohnviertel, berühmt für seine außergewöhnlich gut erhaltenen Villen aus der wilhelminischen Zeit.
Where to stay — Hochwertige Boutique-Hotels und elegante Apartments.
Für Geschäftsreisende und Museumsliebhaber. Der Nachteil: Die Gegend wirkt geschäftlich und ist an Wochenenden und Abenden weitgehend verlassen.
Das ehemalige Regierungsviertel, heute dominiert von modernen Glastürmen, UN-Büros und bedeutenden Museen.
Where to stay — Moderne Business-Hotels und gehobene Konferenzunterkünfte.
Für Feinschmecker und Reisende, die ein entspanntes Nachbarschaftsflair mit hervorragenden Restaurants suchen. Der Nachteil: Parkplätze sind fast unmöglich zu finden, und das Viertel liegt abseits des Rheins.
Ein lebendiges, studentenfreundliches Zentrum rund um ein barockes Schloss und eine belebte Gastronomiestraße.
Where to stay — Mittelklasse-Nachbarschaftshotels.
Für Familien und Reisende, die ein langsameres Tempo in der Nähe der Natur suchen. Der Nachteil: Der Stadtteil liegt 15 Minuten mit dem Zug vom Stadtzentrum entfernt, was späte Rückfahrten erschwert.
Ein grüner, weitläufiger südlicher Stadtteil, der einst das diplomatische Herz Westdeutschlands war.
Where to stay — Historische Villen und ruhige Vororthotels.
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Bietet klassische Zubereitungen von frischem Fisch auf einer Terrasse direkt am Rhein.
Signature — Gebratene Seezunge mit Butterkartoffeln
Ein gehobenes griechisches Taverna, das sich auf hochwertigen, einfach gegrillten mediterranen Fisch und Meeresfrüchte konzentriert.
Signature — Holzkohle-gegrillter Oktopus mit Favapüree
Ein helles, Strandhaus-inspiriertes Lokal auf der Sonnenseite des Flusses, das raffinierte, saisonale Meeresfrüchte serviert.
Signature — Angebratenes Heilbuttfilet mit saisonalen Wildkräutern
Die Heimat des Bonner Bönnsch-Biers, eines obergärigen Spezialbiers, das in speziell geformten Gläsern zu herzhafter regionaler Küche serviert wird.
Signature — Himmel und Äd (Blutwurst mit Kartoffelbrei und Apfelmus)
Ein historisches Wirtshaus, in dem Beethoven angeblich getrunken hat, serviert schwere, authentische Rheinische Klassiker in einer getäfelten Stube.
Signature — Rheinischer Sauerbraten (mariniertes Rindfleisch) mit Kartoffelklößen
Bereits 1389 erbaut, bietet dieses urige Wirtshaus neben dem Rathaus eine Zeitreise mit historischem Interieur und deftigem Essen.
Signature — Schweinshaxe (knusprig gebratene Eisbein)
Im Kameha Grand gelegen, bietet dieses Lokal gehobene japanisch-mediterrane Fusionsküche mit Panoramablick auf den Rhein.
Signature — Wagyu-Rind mit Miso-Yuzu-Glasur
In einem historischen Gartenpavillon gelegen, in dem Beethoven einst auftrat, bietet es kreative moderne deutsche Küche mit einer exzellenten Weinkarte.
Signature — Saisonales Mehrgang-Menü
Klassische französische Haute Cuisine im eleganten, intimen Speisesaal einer Jugendstilvilla.
Signature — Taubenbrust mit Trüffeljus
Ein unkomplizierter koreanischer Imbiss, der schnelle, authentische Dumplings und Reisschalen an ein geschäftiges Studentenpublikum serviert.
Signature — Gedämpfte Schweinefleisch-Mandu
Ein riesiges vegetarisches Selbstbedienungsbuffet, bei dem nach Gewicht bezahlt wird; frische, gesunde Kost in lockerer Atmosphäre.
Signature — Täglich wechselnde warme Gemüse-Currys
Eine intime, schummerige Bar, in der versierte Barkeeper auf Basis Ihrer Geschmacksvorlieben maßgeschneiderte Cocktails kreieren.
Eine stilvolle Dachterrassen-Lounge mit Panoramablick auf den Rhein und das Siebengebirge.
Eine klassische Nachbarschaftskneipe mit hervorragenden Getränken und einer riesigen Auswahl lokaler Biere.
Ein immersives, interaktives Museum, das die deutsche Geschichte von 1945 bis heute detailliert darstellt.
Eine große Ausstellungshalle, die erstklassige temporäre Ausstellungen zu Kunst, Wissenschaft und Kulturgeschichte präsentiert.
Ein weltberühmtes naturkundliches Museum, das auch als Tagungsort für den Nachkriegs-Verfassungskonvent diente.
Das original erhaltene Geburtshaus von Ludwig van Beethoven beherbergt die weltweit größte Sammlung seiner Originalmanuskripte und Instrumente.
Ein beeindruckendes barockes Schloss mit einer prachtvollen Allee, das heute die botanischen Gärten der Universität beherbergt.
Ein auffälliges rosa-goldenes Rokoko-Rathaus am Marktplatz, in dem schon Staatsgäste das goldene Buch der Stadt unterzeichnet haben.
Im April erblühen die berühmten Kirschblüten in der Altstadt und verwandeln die Straßen in rosafarbene Laubengänge. Die Stadt ist belebt, aber beliebte Straßen werden von Fotografen überlaufen.
Warme Tage sind perfekt für Biergärten am Rhein und Open-Air-Konzerte. Das Feuerwerk „Rhein in Flammen“ im Mai/Juli lockt Massen an die Flussufer.
Im September findet das renommierte Beethovenfest statt, mit klassischen Musikaufführungen an verschiedenen Orten in der ganzen Stadt. Die Temperaturen sind kühl, aber angenehm zum Gehen.
Die Innenstadt beherbergt traditionelle Weihnachtsmärkte. Obwohl stimmungsvoll, schließen viele Outdoor-Attraktionen früh und die Tageslichtstunden sind kurz.
Der Flughafen Köln-Bonn (CGN) ist mit dem Bus SB60 mit dem Bonner Hauptbahnhof verbunden. Der Bus fährt alle 20 bis 30 Minuten und braucht etwa 30 Minuten. Alternativ verkehren Regionalzüge vom Flughafenbahnhof mit Umstieg.
Die Stadtwerke Bonn (SWB) betreiben ein integriertes Netz aus U-Bahn, Straßenbahnen und Bussen. Es ist sehr zuverlässig und deckt die gesamte Stadt und die umliegenden Vororte ab.
Die BonnRegioCard bietet unbegrenzte Fahrten im öffentlichen Nahverkehr in Bonn und den umliegenden Städten sowie kostenlosen oder ermäßigten Eintritt in wichtige Museen (ca. 20–30 € für 24 Stunden).
Das historische Zentrum ist fast vollständig Fußgängerzone und sehr fußgängerfreundlich. Die meisten wichtigen Sehenswürdigkeiten, vom Beethoven-Haus bis zur Rheinpromenade, sind bequem zu Fuß erreichbar.
Kaufen Sie ein RegioTicket für Fahrten nach Königswinter oder Köln; es ist viel günstiger als Einzelfahrkarten.
Besuchen Sie das Haus der Geschichte an einem Wochentagvormittag, um den Schulklassen auszuweichen, die die Ausstellungen an Wochentagnachmittagen füllen.
Wenn Sie während der Kirschblütenzeit kommen, gehen Sie vor 8:00 Uhr zur Heerstraße, um ohne die großen Menschenmengen zu fotografieren.
Nehmen Sie die Personenfähre 'Rheinnixe', um zwischen Bonn und Beuel zu pendeln – ein günstiges und landschaftlich reizvolles Flusserlebnis.
Die Botanischen Gärten am Poppelsdorfer Schloss sind an Wochentagen kostenlos, eine hervorragende preiswerte Alternative.
Die Kirschblüten in der Altstadt blühen etwa zwei Wochen zwischen Anfang und Mitte April, der genaue Zeitpunkt hängt von den Frühlingstemperaturen ab.
Ja, die Innenstadt ist sehr fußgängerfreundlich und das lokale Straßenbahn- und Busnetz der SWB ist äußerst effizient, sodass ein Auto nicht nötig ist.
Ja, mehrere historische Stätten wie die Villa Hammerschmidt und der ehemalige Plenarsaal können im Rahmen von Führungen besichtigt werden, die über das Haus der Geschichte buchbar sind.
Probieren Sie Bönnsch, ein trübes, obergäriges Bier aus Bonn, serviert in einem charakteristisch geschwungenen Glas im Brauhaus Bönnsch.
Äußerst gut. Aufgrund der Präsenz der Vereinten Nationen, großer internationaler Konzerne und der Universität wird in der ganzen Stadt viel Englisch gesprochen.